Sein Instrument erlernt Matthias von Anfang an nach Crossover-Manier: Getreu des bei Bassisten nicht unüblichen Prinzips des learning by doing steht er unmittelbar nach dem Erwerb seines ersten Kontrabasses mit der Jazzband "Junky Jewels" auf der Bühne.

 

Parallel zu den teils bizarren Gigs (der erste findet auf einer Bowlingbahn statt) geht Matthias bei hochkarätigen Klassik-Dozenten in die Lehre und spielt sich eifrig durch die Orchesterliteratur. Außerdem studiert er Jazzbass bei Henk Haverhoek, Hans Roelofsen und Hein van de Geyn in Arnheim.

 

Ob als Teil eines differenzierten Streicherklanges im Orchester oder als groovendes Fundament in Jazz-, Soul-, Funk- oder Popbands: Für Matthias ist es von Anfang an selbstverständlich, dass er als Bassist zwei völlig unterschiedliche Funktionen auszufüllen hat. Seine musikalische Vielseitigkeit stellt der Stipendiat der New School Of Music NY bei unzähligen Konzerten in aller Welt mit Musikern wie Gitte Henning, Christoph Spendel oder Jimmy Owens immer wieder aufs Neue unter Beweis.